Behindertenbeirat steht vor vielen Aufgaben
Beiratsmitglieder trafen sich zum Workshop
(Pressemitteilung der Stadt Bottrop, 03.03.2010)
<p>Der Behindertenbeirat hat auf seiner ersten Sitzung in diesem Jahr eine lange Aufgabenliste für die kommenden Jahre erstellt. Das Wohnungsangebot für behinderte Menschen soll verbessert werden. Dafür sollen die Wohnungen barrierefrei ausgebaut und an individuellen Bedürfnisse mehrfachbehinderter Menschen angepasst werden. Ebenso soll der Einzelhandel stärker auf die Bedürfnisse von Behinderten eingehen. Auch bei der Gestaltung öffentlicher Räume will der Behindertenbeirat mitreden. So soll es Erleichterungen beim Parken, Blindenleitsysteme und -pflasterungen in der Fußgängerzone, längere Grünphasen sowie Förderung und Integration in Schulen geben. Für seine Anliegen will der Behindertenbeirat mit einen Infotag für mehr öffentliches Interesse werben. </p><p>
In Form eines Workshops haben sich die Mitglieder des Beirats ihr künftiges Aufgabenfeld erschlossen. Neben konkreten baulichen Veränderungen wollen sich die Beiratsmitglieder mit Informationen zum persönlichen Budget der Betroffenen und zur Umsetzung der UN -Konvention, Integration von behinderten Menschen mit Migrationshintergrund und der Schaffung von mehr Ausbildungsplätzen auseinandersetzen. Angesichts der Aufgabenvielfalt wurde während des Workshops deutlich, dass der Beirat eine Kompetenzerweiterung und eine Aufwertung in der politischen Entscheidungsfindung benötige, um den Aufgabenkatalog zu bewältigen.
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Der Beiratsvorsitzende Ferdinand Butenweg (CDU) stellte denn auch fest, dass der Beirat lediglich eine beratende Funktion habe. "Wir können Empfehlungen geben. Die Entscheidungen sind den Ausschüssen vorbehalten", sagte Butenweg. Aber auch als beratendes Gremium habe der Beirat großes Gewicht. Wenn es beispielsweise um Baumaßnahmen der Stadt Bottrop gehe, werde die Kompetenz des Beirats von den Baufachleuten geschätzt.
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