Stadtverwaltung begibt sich auf den Weg der interkulturellen Öffnung
Viele Anregungen von über 50 Führungskräften - Nun Prüfung für die praktische Arbeit

Die Bearbeitung der gesellschaftlichen Folgen von Migration sei eine der zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen, die auch die Kommunen zum aktiven Handeln auffordere, so Oberbürgermeister Peter Noetzel in seiner Eröffnungsrede zur "1.Verwaltungskonferenz Interkulturelle Öffnung". Noetzel betonte weiter: "Der demographische Wandel, die Schrumpfung und Überalterung der deutschen Bevölkerung, wird auch in Bottrop dazu führen, dass in absehbarer Zeit die Mehrheit der Bevölkerung einen Migrationshintergrund haben wird." Kutlay Yergök, der Vorsitzende des Bottroper Integrationsrates, begrüßte ausdrücklich die Worte des Oberbürgermeisters und unterstrich in seiner Grußbotschaft, dass die Herausforderung Integration nur in gemeinsamer Anstrengung mit den Migrantinnen und Migranten zu bewältigen sei.
Die zahlreich erarbeiteten Vorschläge und Anregungen für die Verwaltungspraxis sollen nun von einer verwaltungsinternen Steuerungsgruppe weiter bearbeitet und im Hinblick auf ihre Umsetzungsmöglichkeiten geprüft werden.
Die Verwaltungskonferenz steht im Zusammenhang der Entwicklung eines gesamtstädtischen Integrationskonzeptes, dass im Verbund aller kommunalen Akteure die Integrationspolitik und -arbeit neu gewichten und ausrichten soll. Den Auftakt zu diesem breit angelegten Erabeitungsprozess bildet die "1. Bottroper Integrationskonferenz" am 23. November, zu der bereits Landes-Integrationsminister Armin Laschet sein Kommen zugesagt hat.
(07.09.2007)

