Stadtplaketten für verdiente Bottroper Bürger
Oberbürgermeister Peter Noetzel ehrt bürgerschaftliches Engagement

Oberbürgermeister Peter Noetzel (mitte) ehrte Heinz Tenhumberg (von links), Stefka Pric, Ursel Engler und Eberhard Bock mit der Stadtplakette.
Oberbürgermeister Peter Noetzel hat vier Bottroper und Bottroperinnen für ihr ehrenamtliches Engagement mit der Stadtplakette ausgezeichnet. Eberhard Bock, Stefka Pric, Heinz Tenhumberg und Ursel Engler erhielten die Ehrung im Rahmen einer Feierstunde im Ratssaal. "Ohne das bürgerliche Engagement wäre die Gesellschaft nicht nur um ein Vielfaches ärmer. Sie wäre schlichtweg nicht funktionsfähig", sagt Oberbürgermeister Noetzel in der Laudatio.
Eberhard Bock hat sich im musikalischen und im sportlichen Bereich besondere Verdienste erworben. 20 Jahre lang, davon zwölf als Vorsitzender, war Bock im Vorstand des Tennisvereins Blau-Weiß Bottrop. In dieser Zeit wurde besonders die Jugendarbeit intensiviert und ausgebaut.
Zudem hat sich Eberhard Bock viele Jahrzehnte im Kultur-Bereich engagiert. Er leitet zahlreiche Musikkurse und hält Fachvorträge an der Volkshochschule. Der ehemalige Lehrer am Vestischen Gymnasium baute ein Schulorchester auf und war maßgeblich an der Gründung der städtischen Musikschule beteiligt.
Als Mitbegründer des Fördervereins der Musikschule war er nach der Gründung 15 Jahre lang dessen Vorsitzender, bevor er dieses Amt aus gesundheitlichen Gründen abgeben musste. Es sei dem persönlichen Einsatz Bocks zu verdanken, dass der Förderverein zu den finanz- und mitgliederstärksten Vereinen dieser Art in Nordrhein-Westfalen gehöre, sagt Oberbürgermeister Noetzel.
Zudem hat sich Eberhard Bock viele Jahrzehnte im Kultur-Bereich engagiert. Er leitet zahlreiche Musikkurse und hält Fachvorträge an der Volkshochschule. Der ehemalige Lehrer am Vestischen Gymnasium baute ein Schulorchester auf und war maßgeblich an der Gründung der städtischen Musikschule beteiligt.
Als Mitbegründer des Fördervereins der Musikschule war er nach der Gründung 15 Jahre lang dessen Vorsitzender, bevor er dieses Amt aus gesundheitlichen Gründen abgeben musste. Es sei dem persönlichen Einsatz Bocks zu verdanken, dass der Förderverein zu den finanz- und mitgliederstärksten Vereinen dieser Art in Nordrhein-Westfalen gehöre, sagt Oberbürgermeister Noetzel.
Das Interesse für die Musik ist auch bei Ursel Engel Antrieb für ihr ehrenamtliches Engagement. 1980 gründete sie den ersten Blockflötenkreis in der Martinsgemeinde. Nahezu 1.000 Kindern und Jugendlichen hat sie die Freude an der Musik nahe gebracht und mit ihnen Gottesdienste und Gemeindeveranstaltungen begleitet. Dreimal holte sie mit ihren Blockflötenkreisen bei europäischen Musikwettbewerben Preise. Mit ihren Blockflötenkindern engagierte sich Ursel Engel auch für die Deutsche Kinderkrebshilfe. Über 31.000 Euro spielten die Flötenkreise bei Weihnachtskonzerten ein, die bis 2006 stattfanden.
Für ihren Einsatz bei der Integration von Ausländern erhält Stefka Pirc die Stadtplakette. Seit 25 Jahren ist sie ehrenamtliche Mitarbeiterin des Sozialwerks St.Johannes. Sie kümmert sich um die Bewohner des Übergangsheims an der Brentanostraße. Sie ist Ansprechpartnerin für die Sorgen und Nöte, die viele aus ihrer Heimat vertriebene Menschen mit sich tragen. Im Rahmen ihrer Arbeit für den Caritasverband gibt sie Flüchtlingskindern Hausaufgabenhilfe. Oft vermitteln die Kinder den Kontakt zu ihren Eltern, die bei Stefka Pirc Hilfe für Probleme erbitten. Wenn auch die Hilfestellungen bei Alltagsproblemen nach einer Eingewöhnungsphase nachgelassen haben, so ist Stefka Pirc doch weiterhin als Vermittlerin in Kindergärten, Schulen und Ämtern gefragt.
Für seinen Einsatz beim Umweltschutz wird Heinz Tenhumberg mit der Stadtplakette ausgezeichnet. Als Vorsitzender der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Kreisverband Bottrop hat er maßgeblich den Aufbau des Waldpädagogischen Zentrums Bottrop mitgestaltet. Kindern und Jugendlichen vermittelt die Waldschule umfangreiche Kenntnisse und Erfahrungen über den Lebensraum Wald. Tenhumberg hat diese Form der Umweltpädagogik forciert und in Bottrop zu einer überregional bekannten Einrichtung gemacht. In Kooperation mit dem Schulamt, den Bottroper Grundschulen und Kindertagesstätten lernen die Kinder umweltbewusstes Handeln. Sie sammeln unmittelbare Erfahrungen in der Natur und lernen so den respektvollen Umgang mit Pflanzen und Tieren. "Umweltschutz muss schon im Kleinen anfangen. Wir dürfen ihn nicht nur den Großen, den Mächtigen dieser Welt überlassen", sagt Oberbürgermeister Peter Noetzel.
Die Anerkennung der ehrenamtlichen Arbeit durch die Verleihung der Stadtplakette soll Ansporn für bürgerliches Engagement sein. Oberbürgermeister Peter Noetzel sieht in den Geehrten Vorbilder für andere. "Wir brauchen Menschen wie Sie, die nicht lange zögern, sondern anpacken und die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen", sagt Noetzel. Er hofft, mit der Ehrung unentschlossene Bürger zu ermuntern, ihre Freizeit und Fähigkeiten für die Gesellschaft einzusetzen.
Für seinen Einsatz beim Umweltschutz wird Heinz Tenhumberg mit der Stadtplakette ausgezeichnet. Als Vorsitzender der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Kreisverband Bottrop hat er maßgeblich den Aufbau des Waldpädagogischen Zentrums Bottrop mitgestaltet. Kindern und Jugendlichen vermittelt die Waldschule umfangreiche Kenntnisse und Erfahrungen über den Lebensraum Wald. Tenhumberg hat diese Form der Umweltpädagogik forciert und in Bottrop zu einer überregional bekannten Einrichtung gemacht. In Kooperation mit dem Schulamt, den Bottroper Grundschulen und Kindertagesstätten lernen die Kinder umweltbewusstes Handeln. Sie sammeln unmittelbare Erfahrungen in der Natur und lernen so den respektvollen Umgang mit Pflanzen und Tieren. "Umweltschutz muss schon im Kleinen anfangen. Wir dürfen ihn nicht nur den Großen, den Mächtigen dieser Welt überlassen", sagt Oberbürgermeister Peter Noetzel.
Die Anerkennung der ehrenamtlichen Arbeit durch die Verleihung der Stadtplakette soll Ansporn für bürgerliches Engagement sein. Oberbürgermeister Peter Noetzel sieht in den Geehrten Vorbilder für andere. "Wir brauchen Menschen wie Sie, die nicht lange zögern, sondern anpacken und die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen", sagt Noetzel. Er hofft, mit der Ehrung unentschlossene Bürger zu ermuntern, ihre Freizeit und Fähigkeiten für die Gesellschaft einzusetzen.
(15.01.2008)
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