Oberbürgermeister Peter Noetzel tritt nicht mehr für die kommende Wahlperiode ab 2009 an

"Ich bin gerne Oberbürgermeister in Bottrop und werde die Amtsgeschäfte mit vollem Einsatz bis zum Ende meiner Wahlzeit führen. Aber ich muss wie jeder andere feststellen, dass man nicht jünger wird und vermehrt gesundheitlichen Einschränkungen unterliegt. Ich will daher in Zukunft kürzer treten. Mich noch einmal zur Wahl zu stellen und dann vielleicht zur Hälfte der Wahlperiode auszusteigen, ist nicht meine Art", führt Oberbürgermeister Peter Noetzel weiter aus. Mit seiner Entscheidung macht Peter Noetzel nun den Weg frei für einen potentiell jüngeren Bewerber.
Die politische Sommerpause hat der Oberbürgermeister genutzt, die Entscheidung zu fällen. Neben den persönlichen Faktoren spielt aber auch seine polische Einschätzung der Situation der Stadt eine Rolle.
"Bottrop ist auf einem gutem Weg", ist die Auffassung des ersten Bürgers der Stadt. "Mit der Konsolidierung des Haushaltes, den weit reichenden Veränderungen in der Innenstadt, dem Sportpark an der Parkstraße mit neuem Jahnstadion und Hallenbad, um nur einige Projekte meiner Amtszeit zu nennen, kann ich meinem Nachfolger ein gesichertes Fundament für die zukünftige Arbeit übergeben."
"Das Amt des Oberbürgermeisters ist eine ehrenvolle aber auch anspruchsvolle und arbeitsintensive Aufgabe, die ich in 2009 nach einer dann 48-jährigen beruflichen Laufbahn bei der Stadt Bottrop erfüllt habe. Ein langes Berufsleben, das mir nun gestattet, mich von meiner beruflichen Orientierung zu lösen und auf die mehr private Seite des Ruhestandes vorzubereiten", so Peter Noetzel.
(19.08.2008)

