Von Lotusblättern und Waschbecken
Bürgerbüro zeigt Bilder von Helga Brune.
Zwei große Themen, die die Künstlerin Helga Brune immer wieder beschäftigen, könnten gegensätzlicher nicht sein: Auf der einen Seite beschäftigt sie sich immer wieder mit Lotusblättern, verarbeitet sie in Gemälden und nutzt die Blätter zur künstlerischen Gestaltungen in Montagen und Kollagen. Auf der anderen Seite hat es ihr ein profaner Alltagsgegenstand angetan: Das Waschbecken, vor allem in seiner Form als Nutzmöbel in Kunstateliers. In diesem Spannungsfeld liegen die Bilder, die zurzeit im Bürgerbüro der Stadt Bottrop zu sehen sind.
Helga Brune wurde 1955 in Bottrop geboren und studierte am Institut für Ausbildung in bildender Kunst und Kunsttherapie (IBKK) in Bochum-Wattenscheid. Dort war sie Schülerin bei Professor Qi Yang. Die Ausbildung bei dem chinesischen Kunstlehrer begründeten ihre Beziehungen zu China. So stellte sie zweimal ihre Bilder in Hefei (Provinz Anhui) aus, das war im Jahr 2000 und 2002. Aus dieser Zeit stammt auch die Beschäftigung mit der Lotus-Pflanze, die in der chinesischen Kultur eine so große Rolle spielt.
Besonders die Strukturen in den getrockneten und gefalteten Blättern interessieren die Künstlerin. Sie konserviert diese Pflanzenteile indem sie sie mit Ölfarben haltbar macht. Die Pflanzen sind aufgeklebt, die Bilder mit einer Foto- Drucktechnik bearbeitet oder auch traditionell gemalt. Besonders die Collagen weisen eine beeindruckende Plastizität auf. Im Bürgerbüro ist dies in verschiedenen Varianten zu sehen.
Auf die Idee Waschbecken ins Zentrum ihrer künstlerischen Tätigkeit zu stellen kam Helga Brune aus Zufall. Seit 1999 besuchte sie regelmäßig den jährlichen Rundgang an der Düsseldorfer Kunstakademie. Dort hat sie über Jahre hinweg auch immer einige Waschbecken in den Atelierräumen fotografiert. Es waren Momentaufnahmen. Da waren Becken aus Metall oder Keramik. In einem standen Blumen, Sektgläser, Plastikflaschen mit Spülmittel und Malutensilien, die gerade rechtzeitig zur Ausstellung weggeräumt wurden.
Interessant wurden für Helga Brune diese Bilder durch die digitale Verarbeitung am Computer. Die Bilder, die im Bürgerbüro zu sehen sind, hat sie nach der Bearbeitung auf Leinwand drucken lassen und dann die Werke mit Öl- und Acrylfarbe nachbearbeitet. Seit 2006 wendet sie diese Technik an. Ähnlich ist auch ihre Reihe mit Stühlen, die ebenfalls Bestandteil der Ausstellung sind. Neben ihren Ausstellungen in China waren ihre Bilder auch schon auf Zeche Zollverein, auf Schloss Oberhausen, im Landtag Düsseldorf und im Josef Albers Museum zu sehen.
Helga Brune wurde 1955 in Bottrop geboren und studierte am Institut für Ausbildung in bildender Kunst und Kunsttherapie (IBKK) in Bochum-Wattenscheid. Dort war sie Schülerin bei Professor Qi Yang. Die Ausbildung bei dem chinesischen Kunstlehrer begründeten ihre Beziehungen zu China. So stellte sie zweimal ihre Bilder in Hefei (Provinz Anhui) aus, das war im Jahr 2000 und 2002. Aus dieser Zeit stammt auch die Beschäftigung mit der Lotus-Pflanze, die in der chinesischen Kultur eine so große Rolle spielt.
Besonders die Strukturen in den getrockneten und gefalteten Blättern interessieren die Künstlerin. Sie konserviert diese Pflanzenteile indem sie sie mit Ölfarben haltbar macht. Die Pflanzen sind aufgeklebt, die Bilder mit einer Foto- Drucktechnik bearbeitet oder auch traditionell gemalt. Besonders die Collagen weisen eine beeindruckende Plastizität auf. Im Bürgerbüro ist dies in verschiedenen Varianten zu sehen.
Auf die Idee Waschbecken ins Zentrum ihrer künstlerischen Tätigkeit zu stellen kam Helga Brune aus Zufall. Seit 1999 besuchte sie regelmäßig den jährlichen Rundgang an der Düsseldorfer Kunstakademie. Dort hat sie über Jahre hinweg auch immer einige Waschbecken in den Atelierräumen fotografiert. Es waren Momentaufnahmen. Da waren Becken aus Metall oder Keramik. In einem standen Blumen, Sektgläser, Plastikflaschen mit Spülmittel und Malutensilien, die gerade rechtzeitig zur Ausstellung weggeräumt wurden.
Interessant wurden für Helga Brune diese Bilder durch die digitale Verarbeitung am Computer. Die Bilder, die im Bürgerbüro zu sehen sind, hat sie nach der Bearbeitung auf Leinwand drucken lassen und dann die Werke mit Öl- und Acrylfarbe nachbearbeitet. Seit 2006 wendet sie diese Technik an. Ähnlich ist auch ihre Reihe mit Stühlen, die ebenfalls Bestandteil der Ausstellung sind. Neben ihren Ausstellungen in China waren ihre Bilder auch schon auf Zeche Zollverein, auf Schloss Oberhausen, im Landtag Düsseldorf und im Josef Albers Museum zu sehen.
(18.01.2010)





