"Jugendliche T-Räume" feierten Premiere
Kurzfilme zeigen den Blick der jungen Menschen auf die Nutzung des öffentlichen Raumes
"Wo sollen wir denn hin?"- Mit dieser Frage setzen sich Bottroper Jugendliche tagtäglich auseinander. Denn Regeln und Verbote über die Nutzung von öffentlichen Orten schränken sie in ihrem jugendlichen Temperament häufig ein. Hinzu kommen Konflikte mit Anwohnern und Ordnungshütern. "Es gibt hier zu wenig Plätze und Angebote für uns", darin sind sich die jungen Leute einig.
Nun bekamen sie Gelegenheit ihre Meinungen, Vorstellungen und Wünsche zu äußern. Insgesamt 46 Jugendliche im Alter von 14 bis 21 Jahren haben in fünf Kurzfilmen ihre Sicht auf die Nutzung des Öffentlichen Raumes dargestellt. Sie beteiligten sich an dem Projekt "Jugendliche T-Räume", das vom Jugendhilfe Bottrop e.V. und dem Jugendamt ins Leben gerufen wurde. Mit dem Ziel die Situation zu verbessern und Interessenkonflikten entgegen zu treten, haben die beiden Einrichtungen eine gemeinsame Fachgruppe gegründet. Im Mai wurde dann eine fachliche Stellungnahme zum Thema dem Jugendhilfeausschuss vorgelegt und ein Partizipationsprojekt mit Jugendlichen angekündigt.
Nachdem im Juli mit den Drehvorbereitungen begonnen wurde, war es am vergangenen Freitag (19. September) dann endlich soweit. Die Filme wurden in einem Festzelt im Ehrenpark zum ersten Mal gezeigt. Zur Premierenvorstellung kamen neben den jugendlichen Filmemachern zahlreiche Verwandte und Freunde sowie geladene Gäste aus Politik, Verwaltung, Jugendeinrichtungen und -verbänden. Die Bottroper "ESC-Crew" sorgte mit ihrer muskialischen Darbietung für eine gute Stimmung.
Nachdem im Juli mit den Drehvorbereitungen begonnen wurde, war es am vergangenen Freitag (19. September) dann endlich soweit. Die Filme wurden in einem Festzelt im Ehrenpark zum ersten Mal gezeigt. Zur Premierenvorstellung kamen neben den jugendlichen Filmemachern zahlreiche Verwandte und Freunde sowie geladene Gäste aus Politik, Verwaltung, Jugendeinrichtungen und -verbänden. Die Bottroper "ESC-Crew" sorgte mit ihrer muskialischen Darbietung für eine gute Stimmung.
"Bei dem Spannungsverhältnis im öffentlichen Raum ist es wichtig, auch den Blick der jungen Menschen zu sehen", sagte Bottrops Erster Beigeordneter Dr. Klemes Kreul zur Eröffnung der Präsentation. Die Filme zeigten das Leben und den Alltag der Jugendlichen in Kirchhellen, Ebel, Batenbrock sowie auf der Skateranlage im Ehrenpark.
Das Projekt ruht auf drei Säulen. Neben der Herstellung der Kurzfilme und deren gemeinsamer öffentlichen Präsentation sollen sie darüber hinaus zur weiteren Diskussion um die Nutzung des Öffentlichen Raumes auch auf politischer Ebene anregen. Mit gutem Beispiel ging da schon der Film "Skatejunkies" voran, in dem Bottroper Skater ihre Situation im Ehrenpark darstellen, Kritik äußern und Verbesserungsmaßnahmen vorschlagen. Der Film wurde bei einem Planungsworkshop mit dem Technischen Beigeordneten Bernd Tischler sowie Fachleuten der Stadt vor einigen Wochen bereits gezeigt. Hier wurden die Ideen der Jugendlichen für die weitere Planung berücksichtigt, Vorschläge diskutiert und Lösungsansätze gemeinsam erarbeitet.
Das Projekt ruht auf drei Säulen. Neben der Herstellung der Kurzfilme und deren gemeinsamer öffentlichen Präsentation sollen sie darüber hinaus zur weiteren Diskussion um die Nutzung des Öffentlichen Raumes auch auf politischer Ebene anregen. Mit gutem Beispiel ging da schon der Film "Skatejunkies" voran, in dem Bottroper Skater ihre Situation im Ehrenpark darstellen, Kritik äußern und Verbesserungsmaßnahmen vorschlagen. Der Film wurde bei einem Planungsworkshop mit dem Technischen Beigeordneten Bernd Tischler sowie Fachleuten der Stadt vor einigen Wochen bereits gezeigt. Hier wurden die Ideen der Jugendlichen für die weitere Planung berücksichtigt, Vorschläge diskutiert und Lösungsansätze gemeinsam erarbeitet.
(22.09.2008)



