Stadt mit NRW-Gesundheitspreis ausgezeichnet


Großbildansicht Freuen sich über den Erfolg beim Landeswettbewerb: Dr. Astrid Danneberg (v.l.) vom Gesundheitsamt, Simone Rogowski vom Jugendamt, Liane Rumpl-Heisig vom Gesundheitsamt, NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens, Gabriele Spicker vom Amt für Wirtschaftsförderung sowie Martin Notthoff und Rainer Heynowski vom Jugendamt.

Gesundheitsministerin Barbara Steffens hat im Landtag ein Projekt aus Bottrop mit dem "Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen 2011" ausgezeichnet. Für den "Präventionspfad Seele" nahm Jugendamtsleiter Martin Notthoff den mit 2.000 Euro dotierten Preis entgegen. Neben Bottrop wurden vier weitere Städte ausgezeichnet. Schwerpunkt des diesjährigen Gesundheitspreises war die Förderung der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen.

Die Ministerin hob bei der Preisverleihung die ausgezeichneten Projekte hervor. Sie haben die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Nordrhein-Westfalen verbessert. "Gerade die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen ist ein wertvolles Gut und benötigt einen besonderen gesellschaftlichen und staatlichen Schutz", sagte Ministerin Steffens im Landtag.

Den dritte Preis erhielt die Stadt Bottrop mit ihrem Projekt "Präventionspfad Seele". Jugendamt und Gesundheitsamt koordinieren unterschiedliche zielgruppenspezifische Maßnahmen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Hierdurch werden Hilfen und Vorsorge im Bereich der psychosozialen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen vernetzt. Durch die Vernetzung der Angebote werden Schnittstellenverluste vermieden und eine Begleitung angeboten. Dieser Preis ist mit 2.000 Euro dotiert.

Der erste Preis wurde gleich zweimal vergeben. Je 5.000 Euro gingen an den Deutschen Kinderschutzbund Aachen für ein Hilfeangebot an Familien mit Kindern, in denen ein Elternteil psychisch krank ist, sowie an die Universität Duisburg-Essen, die mit ihrem Projekt "Kanu - gemeinsam weiterkommen" dazu beiträgt, dass die Belastungen in Familien mit einem psychisch kranken Elternteil reduziert werden. 3.000 Euro für den zweiten Preis erhielt die Barmer GEK für das Projekt "Verrückt? Na und!", mit dem Vorurteile und Ausgrenzung gegenüber psychischen Krankheiten abgebaut werden.

(11.11.2011)