Ausstellung von "August-Everding-Schülern"



Großbildansicht Schüler der August-Everding-Realschule gestalten eine Ausstellung im "jungen museum".

Bei der Namensgleichheit drängt sich die Zusammenarbeit geradezu auf. Die August-Everding-Realschule gestaltet eine Ausstellung im "jungen museum" am August-Everding-Kulturzentrum. "Es sind ganz tolle Arbeiten, die eine große Bandbreite lebendiger Kunst abdecken", sagt Kulturwerkstattleiter Andreas Kind. Während der Eröffnung lobt er die Vielseitigkeit der kreativen Ausbildung an der Realschule.

Initiator der Ausstellung ist der Kunstlehrer Volker Schössow. Er betont die Verbindung zum gemeinsamen Namensgeber. "August Everding hätte seine Freude an soviel Kreativität gehabt", sagt Schössow. Für die Realschule sei der Namensgeber Verpflichtung in der pädagogischen Ausrichtung. So sei die künstlerische und musische Ausbildung ein Schwerpunkt an der erst vor sechs Jahren eröffneten Schule. In so genannten Wahlpflichtkursen hätten Kunst und Musik den Status von Hauptfächern. Mit der Ausstellung werde nun die Schule als Kulturraum erlebbar.

Zu sehen sind zahlreiche Exponate unterschiedlicher Stilrichtungen und Techniken. So wurden Wasserfarben, Acryl und Druckerschwärze bei Linoliumschnitten eingesetzt. Als Material dient den Schülern auch Ton, aus dem Masken geformt wurden. An anderer Stelle sind Stoffpuppen zu sehen. Thematisch wird die Ausstellung von Portraits und Gesichtern bestimmt. Aber auch kritische Themen, wie Essstörungen, werden im "jungen museum" abgebildet.

Die Ausstellung ist dienstags bis freitags in der Zeit von 14 bis 17 Uhr im "jungen museum", Böckenhoffstraße, zu sehen.

(13.08.2008)