"Farbe und Licht" im Museum Quadrat
Raimund Girke hat in den 1950er- und 1960er-Jahren zu den herausragenden bundesdeutschen Künstlern gehört. Jetzt widmet das Josef Albers Museum Quadrat dem 2002 verstorbenen Maler eine Ausstellung. Unter dem Titel "Farbe und Licht" wird exemplarisch an 22 zum Teil großformatigen Werken der künstlerische Werdegang des Malers nachgezeichnet.
"Die Spannung zwischen Ordnung und Offenheit ist Girkes Thema", sagte Museumsdirektor Heinz Liesbrock bei der Vorstellung der Ausstellung. Bereits seine ersten Bilder sind auf ein Grundraster angelegt und sie haben eine durchdachte, konzeptionelle Bildkomposition. Seine Bilder wurden nicht spontan geschaffen. In der Ausführung aber lässt er Platz für Offenheit. Trotz einer klaren Struktur der Bilder sind die Formen nicht klar abgegrenzt, sondern fließen durch feine Farbnuancierungen ineinander. Durch die Reduktion der Farbwahl erzeugt Girke ein weiteres Spannungselement. Dabei beschränkte er sich vor allem auf Weiß- und Grautöne. "Bunte Farbigkeit hat Girke nicht angestrebt. Er nutzte ein eher überschaubares Farbspektrum", so Liesbrock. Hierin sieht der Museumsdirektor eine Verbindung zu Josef Albers. Dieser hatte in einer Serie "low range color studies" eben diese feinen Verschiebungen einer Grundfarbe zum Thema gemacht.
Das Museum Quadrat hat mittlerweile sieben Bilder von Raimund Girke im Bestand: Im Zuge einer Ausstellung in Bottrop 1986 wurde ein Werk erworben. Sechs weitere Bilder hat die Witwe des Künstlers, Karin Girke, dem Museum vor zwei Jahren geschenkt.
Die Ausstellung ist vom 5. Juli bis zum 20. September zu sehen. Am Sonntag, 9. August, ab 11 Uhr, wird eine Führung unter dem Titel "Pinselschwung - kann man Licht malen?" angeboten. Diese Führung richtet sich an Familien. So wird es eine praktische Arbeit für Kinder geben. Eine weitere Führung wird am letzten Ausstellungstag - Sonntag, 20. September - ab 15 Uhr angeboten. Hier steht "Die Magie der Farbe Weiß" im Mittelpunkt.
"Die Spannung zwischen Ordnung und Offenheit ist Girkes Thema", sagte Museumsdirektor Heinz Liesbrock bei der Vorstellung der Ausstellung. Bereits seine ersten Bilder sind auf ein Grundraster angelegt und sie haben eine durchdachte, konzeptionelle Bildkomposition. Seine Bilder wurden nicht spontan geschaffen. In der Ausführung aber lässt er Platz für Offenheit. Trotz einer klaren Struktur der Bilder sind die Formen nicht klar abgegrenzt, sondern fließen durch feine Farbnuancierungen ineinander. Durch die Reduktion der Farbwahl erzeugt Girke ein weiteres Spannungselement. Dabei beschränkte er sich vor allem auf Weiß- und Grautöne. "Bunte Farbigkeit hat Girke nicht angestrebt. Er nutzte ein eher überschaubares Farbspektrum", so Liesbrock. Hierin sieht der Museumsdirektor eine Verbindung zu Josef Albers. Dieser hatte in einer Serie "low range color studies" eben diese feinen Verschiebungen einer Grundfarbe zum Thema gemacht.
Das Museum Quadrat hat mittlerweile sieben Bilder von Raimund Girke im Bestand: Im Zuge einer Ausstellung in Bottrop 1986 wurde ein Werk erworben. Sechs weitere Bilder hat die Witwe des Künstlers, Karin Girke, dem Museum vor zwei Jahren geschenkt.
Die Ausstellung ist vom 5. Juli bis zum 20. September zu sehen. Am Sonntag, 9. August, ab 11 Uhr, wird eine Führung unter dem Titel "Pinselschwung - kann man Licht malen?" angeboten. Diese Führung richtet sich an Familien. So wird es eine praktische Arbeit für Kinder geben. Eine weitere Führung wird am letzten Ausstellungstag - Sonntag, 20. September - ab 15 Uhr angeboten. Hier steht "Die Magie der Farbe Weiß" im Mittelpunkt.
(03.07.2009)
Weitere Infos im WWW:
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Museum Quadrat
Öffnungszeiten und Eintrittspreise





