Eine Chance für das ganze Land
Erstes Ruhr.2010-Autobahnschild in Bottrop enthüllt
Dass in zwei Jahren das Ruhrgebiet Kulturhauptstadt ist, erfahren die Autofahrer auf der Autobahn A2 als Erste. Der frühere WDR-Intendant und jetzige Kulturhauptstadt-Beauftragte Fritz Pleitgen und NRW-Bauminister Oliver Wittke haben an der Raststätte "Bottrop Süd" das erste Ruhr.2010-Autobahnschild enthüllt.


Fritz Pleitgen (links) und Oliver Wittke stellten in Bottrop das neue Autobahnschild vor, mit dem auf die Kulturhauptstadt hingewiesen wird.
"In dem Kulturhauptstadtjahr 2010 werden wir den Charakter des Ruhrgebiets rüberbringen", sagt Pleitgen. Es werde ein massenattraktives Programm geben. "Das Ruhrgebiet wird kein Silicon Valley der Kultur", so der ehemalige Auslandskorrespondent, auf den der kalifornische Hightech-Gürtel antiseptisch wirkt.
Landesminister Wittke betont die gute Zusammenarbeit von NRW-Regierung und den Ruhr.2010-Ogranisatoren. "Die Kulturhauptstadt betrifft nicht nur das Ruhrgebiet, sondern ist auch ein Anliegen der Landesregierung", sagt Wittke. Der Titel europäische Kulturhauptstadt 2010 sei eine gute Möglichkeit, um mit Vorurteilen aufzuräumen. "Das ist eine Chance nicht nur für das Ruhrgebiet, sondern für das ganze Land", so Wittke. Er erwartet, dass die Aufmerksamkeit für das Ruhrgebiet weit über 2010 hinaus getragen wird.
Im Ruhrgebiet sollen insgesamt 14 Schilder an den Autobahnen auf das Kulturereignis hinweisen. Darauf sind die Schattenrisse verschiedener prägnanter Bauwerke zu sehen. Bottrop ist mit dem Tetraeder vertreten. Bis Ende Oktober werden die mehrfarbigen Schilder die bisherigen braunen Eingangstafeln zum Ruhrgebiet ablösen. So genannte Binnentafeln, die auf einzelne Landmarken der Industriekultur hinweisen, werden mit einem Zusatzschild "Ruhr.2010" versehen.
Die ruhrgebietsweite Verbreitung der Schilder wertet Pleitgen als deutliches Signal dafür, dass alle Städte eingebunden sind und sich das Angebot nicht auf wenige Veranstaltungsorte beschränkt. Pleitgen: "Es wird ein strahlendes Jahr für alle Beteiligten."
Mit den bisherigen Vorbereitungen ist Pleitgen zufrieden. "In Deutschland ist der Bekanntheitsgrad der Kulturhauptstadt bei 30 Prozent. Im Ruhrgebiet liegt er bei 70 Prozent. Das ist enorm", sagt Pleitgen, denn schließlich habe man noch gar nicht angefangen, die Werbetrommel zu rühren. Er ist sich sicher, dass die Begeisterung für die Kulturhauptstadt steigern werde. "Zehn Tage vor der Fussball-WM war in Deutschland von einer Euphorie auch noch nichts zu spüren", so Pleitgen. Dennoch werde er den Spannungsbogen allmählich steigern. Am 13. Oktober wird der Rahmen für das Veranstaltungsprogramm vorgestellt. Zwei weitere Pressekonferenzen sollen folgen, bis der Veranstaltungskalender endgültig steht.
Landesminister Wittke betont die gute Zusammenarbeit von NRW-Regierung und den Ruhr.2010-Ogranisatoren. "Die Kulturhauptstadt betrifft nicht nur das Ruhrgebiet, sondern ist auch ein Anliegen der Landesregierung", sagt Wittke. Der Titel europäische Kulturhauptstadt 2010 sei eine gute Möglichkeit, um mit Vorurteilen aufzuräumen. "Das ist eine Chance nicht nur für das Ruhrgebiet, sondern für das ganze Land", so Wittke. Er erwartet, dass die Aufmerksamkeit für das Ruhrgebiet weit über 2010 hinaus getragen wird.
Im Ruhrgebiet sollen insgesamt 14 Schilder an den Autobahnen auf das Kulturereignis hinweisen. Darauf sind die Schattenrisse verschiedener prägnanter Bauwerke zu sehen. Bottrop ist mit dem Tetraeder vertreten. Bis Ende Oktober werden die mehrfarbigen Schilder die bisherigen braunen Eingangstafeln zum Ruhrgebiet ablösen. So genannte Binnentafeln, die auf einzelne Landmarken der Industriekultur hinweisen, werden mit einem Zusatzschild "Ruhr.2010" versehen.
Die ruhrgebietsweite Verbreitung der Schilder wertet Pleitgen als deutliches Signal dafür, dass alle Städte eingebunden sind und sich das Angebot nicht auf wenige Veranstaltungsorte beschränkt. Pleitgen: "Es wird ein strahlendes Jahr für alle Beteiligten."
Mit den bisherigen Vorbereitungen ist Pleitgen zufrieden. "In Deutschland ist der Bekanntheitsgrad der Kulturhauptstadt bei 30 Prozent. Im Ruhrgebiet liegt er bei 70 Prozent. Das ist enorm", sagt Pleitgen, denn schließlich habe man noch gar nicht angefangen, die Werbetrommel zu rühren. Er ist sich sicher, dass die Begeisterung für die Kulturhauptstadt steigern werde. "Zehn Tage vor der Fussball-WM war in Deutschland von einer Euphorie auch noch nichts zu spüren", so Pleitgen. Dennoch werde er den Spannungsbogen allmählich steigern. Am 13. Oktober wird der Rahmen für das Veranstaltungsprogramm vorgestellt. Zwei weitere Pressekonferenzen sollen folgen, bis der Veranstaltungskalender endgültig steht.
(22.09.2008)

