"Stolpersteine" erinnern an NS-Opfer
Fast genau ein Jahr nach der Verlegung der ersten "Stolpersteine" in Bottrop durch den Künstler Gunter Demnig sind für weitere elf Opfer des Nationalsozialismus "Stolpersteine" als Gedenksteine in Bottrop verlegt worden.
Mit der zweiten Aktion werden weiterer Bottroperinnen und Bottroper gedacht, die auf Grund ihres Glaubens, ihrer politischen Überzeugung oder aus anderen Gründen von den Nationalsozialisten verfolgt und umgebracht wurden. In Bottrop ist die Aktion "Stolpersteine", die Gunter Demnig initiiert hat, auf großes Echo gestoßen. Viele haben sich gemeldet, um die Patenschaft für einen oder mehrere Steine zu übernehmen - darunter auch Schulklassen. In diesem Jahr ist neben dem Heinrich-Heine Gymnasium und der Janusz-Korczak Gesamtschule die Droste-Hülshoff Schule unter den Paten. Eduard Krauthammer war Schüler der damals Marienschule genannten Schule und ist als 13-jähriger gemeinsam mit seinen Eltern, seinen Brüdern und seinem Cousin 1942 aus Bottrop deportiert worden. Wohin die Familie verbracht wurde, wie sie umgekommen ist, liegt im Dunkeln. Alle Familienmitglieder wurden nach 1945 für tot erklärt.
Mit der zweiten Aktion werden weiterer Bottroperinnen und Bottroper gedacht, die auf Grund ihres Glaubens, ihrer politischen Überzeugung oder aus anderen Gründen von den Nationalsozialisten verfolgt und umgebracht wurden. In Bottrop ist die Aktion "Stolpersteine", die Gunter Demnig initiiert hat, auf großes Echo gestoßen. Viele haben sich gemeldet, um die Patenschaft für einen oder mehrere Steine zu übernehmen - darunter auch Schulklassen. In diesem Jahr ist neben dem Heinrich-Heine Gymnasium und der Janusz-Korczak Gesamtschule die Droste-Hülshoff Schule unter den Paten. Eduard Krauthammer war Schüler der damals Marienschule genannten Schule und ist als 13-jähriger gemeinsam mit seinen Eltern, seinen Brüdern und seinem Cousin 1942 aus Bottrop deportiert worden. Wohin die Familie verbracht wurde, wie sie umgekommen ist, liegt im Dunkeln. Alle Familienmitglieder wurden nach 1945 für tot erklärt.
Die "Stolpersteine" sind Anstoß, weiterhin über die Zeit des Nationalsozialismus in Bottrop zu forschen. Unklar sind noch viele Mechanismen und Auswirkungen, die auch in Bottrop funktionierten. Auch über die Opfer des Nationalsozialismus, an die jetzt die Stolpersteine erinnern, ist nicht viel bekannt. Doch das, was bekannt ist, soll in der vorliegenden Ergänzung der Dokumentation über die Stolpersteine in Bottrop festgehalten werden, um so an diese Menschen zu erinnern.
Die "Stolpersteine" in Bottrop sind in dem Kasten in der rechten Spalte aufgeführt. Neu hinzugekommen sind jetzt die "Stolpersteine" für die Familie Krauthammer, Robert Mokry, Michael Mast, Hans Richert, Benedikt Rymer und Pelagia Scheffczyk.
(04.09.2006)
Weitere Infos im WWW:
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Stolpersteine
Ein Kunstprojekt für Europa




