Bottroper Schüler im landesweiten Vorzeigeprojekt
Rückwärts Balancieren: Wie das geht, zeigen hier die Vertreter der Stadt, der Bezirksregierung und der Schulen.
Die Bottroper Kinder sollen sportlicher werden. Ihre Bewegungsfähigkeit und Talente sollen gefördert werden. Grundlage für diese Entwicklung soll ein Test der Zweitklässler sein, der im Frühjahr nächsten Jahres anlaufen wird. Das Konzept des Deutschen-Motorik-Tests (DMT) wurde jetzt in der Dieter-Renz-Halle vorgestellt.
Sportdezernent Bernd Tischler kennt die Beobachtungen von Lehrern und Medien, dass es Defizite gäbe. "Kinder können nicht rückwärts laufen, nicht schwimmen und sind zu dick", nennt er drei vielfach genannte Probleme. Die Beteiligung Bottrops an dem landesweiten Testverfahren, sei ein Beitrag zur familienfreundlichen Stadt. Denn das Ergebnis fließt in Entscheidungen der Stadtplanung ein. Tischler sieht Bottrop aber auch unabhängig von dem Test auf einem guten Weg. Einer vermuteten Nicht-Schwimmer- Quote der sieben- und achtjährigen Kinder vom 30 Prozent, steht eine "absolut Top-Bäderlandschaft" gegenüber, die mit der laufenden Sanierung des Bades in Kirchhellen weiter ausgebaut werde. Die Stadt leistet viel, um attraktive Sportstätten vorzuhalten.
In dem zwei-stufigen Pilotprojekt sollen nach der Erhebung der Sportlichkeit im zweiten Schritt die Lehrer so fortgebildet werden. Sie sollen die Kinder ihren Bedürfnissen und Fähigkeiten entsprechend fördern. "Es geht nicht um Spitzenathleten, sondern um die sportmotorische Gesundheit unserer Kinder", sagt Thomas Michel, Sportdezernent der Bezirksregierung Münster. Er verweist auf Studien, wonach es zwischen Bewegungsmangel und Schreib-Lese-Defiziten einen unmittelbaren Zusammenhang gäbe.
Das NRW-Innenministerium hat die Städte und Gemeinden gebeten, sich an dem Projekt zu beteiligen. Trotz der damit verbundenen Kosten, hat sich Bottrop frühzeitig angemeldet. "Was hier in kurzer Zeit realisiert wurde, ist ein Vorzeigeprojekt für andere Kommunen", sagt Thomas Michel.
Gerhard Schmidt von den Bottroper Sport- und Bäderbetrieben erklärt, dass es in der Vergangenheit zahlreiche Initiativen und Aktionen gegeben habe, um Kinder für den Sport zu begeistern. Dabei wurde immer wieder die enge Verbindung mit dem Bottroper Sportbund genutzt. Auch jetzt ist der Sportbund mit im Boot. Das Projekt soll mit einem "Tag der Talente" abgeschlossen werden. Die Sportvereine stellen ihre Angebote vor und die Schüler sollen ihren Fähigkeiten entsprechend die passende Sportart finden. Der Sportbundvorsitzende Wolfhard Brüggemann hofft auf diese Weise neue Mitglieder für die Vereine zu gewinnen.
Neben Fragen zu Körpergröße und Gewicht, müssen die etwa 300 Jungen und Mädchen sportliche Übungen bewältigen wie zum Beispiel Standweitsprung, 20-Meter-Sprint und rückwärts Balancieren. Die Auswertung der Erhebung erfolgt durch die Universität Duisburg-Essen. Auch die Eltern bekommen jeweils die Daten ihrer Kinder, so dass sie sie neben der Schule unterstützen können.
Sportdezernent Bernd Tischler kennt die Beobachtungen von Lehrern und Medien, dass es Defizite gäbe. "Kinder können nicht rückwärts laufen, nicht schwimmen und sind zu dick", nennt er drei vielfach genannte Probleme. Die Beteiligung Bottrops an dem landesweiten Testverfahren, sei ein Beitrag zur familienfreundlichen Stadt. Denn das Ergebnis fließt in Entscheidungen der Stadtplanung ein. Tischler sieht Bottrop aber auch unabhängig von dem Test auf einem guten Weg. Einer vermuteten Nicht-Schwimmer- Quote der sieben- und achtjährigen Kinder vom 30 Prozent, steht eine "absolut Top-Bäderlandschaft" gegenüber, die mit der laufenden Sanierung des Bades in Kirchhellen weiter ausgebaut werde. Die Stadt leistet viel, um attraktive Sportstätten vorzuhalten.
In dem zwei-stufigen Pilotprojekt sollen nach der Erhebung der Sportlichkeit im zweiten Schritt die Lehrer so fortgebildet werden. Sie sollen die Kinder ihren Bedürfnissen und Fähigkeiten entsprechend fördern. "Es geht nicht um Spitzenathleten, sondern um die sportmotorische Gesundheit unserer Kinder", sagt Thomas Michel, Sportdezernent der Bezirksregierung Münster. Er verweist auf Studien, wonach es zwischen Bewegungsmangel und Schreib-Lese-Defiziten einen unmittelbaren Zusammenhang gäbe.
Das NRW-Innenministerium hat die Städte und Gemeinden gebeten, sich an dem Projekt zu beteiligen. Trotz der damit verbundenen Kosten, hat sich Bottrop frühzeitig angemeldet. "Was hier in kurzer Zeit realisiert wurde, ist ein Vorzeigeprojekt für andere Kommunen", sagt Thomas Michel.
Gerhard Schmidt von den Bottroper Sport- und Bäderbetrieben erklärt, dass es in der Vergangenheit zahlreiche Initiativen und Aktionen gegeben habe, um Kinder für den Sport zu begeistern. Dabei wurde immer wieder die enge Verbindung mit dem Bottroper Sportbund genutzt. Auch jetzt ist der Sportbund mit im Boot. Das Projekt soll mit einem "Tag der Talente" abgeschlossen werden. Die Sportvereine stellen ihre Angebote vor und die Schüler sollen ihren Fähigkeiten entsprechend die passende Sportart finden. Der Sportbundvorsitzende Wolfhard Brüggemann hofft auf diese Weise neue Mitglieder für die Vereine zu gewinnen.
Neben Fragen zu Körpergröße und Gewicht, müssen die etwa 300 Jungen und Mädchen sportliche Übungen bewältigen wie zum Beispiel Standweitsprung, 20-Meter-Sprint und rückwärts Balancieren. Die Auswertung der Erhebung erfolgt durch die Universität Duisburg-Essen. Auch die Eltern bekommen jeweils die Daten ihrer Kinder, so dass sie sie neben der Schule unterstützen können.
(19.08.2009)




