Spielplatz für Kinder und Senioren

Erster Bauabschnitt im Mehrgenerationen-Park vorgestellt
Kinder auf Spielgeräten
Die Kinder hatten schnell große Freude an den neuen Spielgeräten im Ehrenpark.

Der erste Bauabschnitt des neuen Ehrenparks ist fertig. Rund 200.000 Euro wurden in neue Wege sowie eine Kinder- und eine Seniorenspielanlage investiert. Oberbürgermeister Bernd Tischler lobt die Anlage und stellt für das kommende Jahr weitere Verbesserungen des Parks vor. "Es ist bemerkenswert, einen so schönen Park in der Innenstadt zu haben", sagte der Oberbürgermeister bei der Eröffnung.

Er erinnerte an die Beteiligung der Bürger. Kinder, Jugendliche und Senioren haben in zwei Bürgerforen Ideen für die Gestaltung des Mehrgenerationenparks eingebracht. So kam es auch zur Idee, für die Bewohner eines benachbarten Seniorenheims und Spaziergänger einen Spielparcours zu bauen. "Wir haben die Wünsche der Bottroper in Pläne gegossen", erklärte Tischler, der bereits als Baudezernent die Entwicklung des Mehrgenerationenanlage vorbereitet hatte.

Im kommenden Jahr wird der Park weiter aufgewertet. So wird die Skater-Anlage neu gebaut und eine bessere Beleuchtung installiert. Zudem werden zusätzliche Beete und Sträucher angelegt. Bernd Tischler hofft auf viel Zuspruch der Bürger. Er fordert die Anlieger auf, den Park mit seinen Angeboten zu nutzen.


Großbildansicht Oberbürgermeister Bernd Tischler (links) erklärt das Konzept des Mehrgenerationenparks.

Zum ersten Bauabschnitt gehören ein Kleinkinderspielbereich mit einem Multispielgerät, einem Schaukelpferd, einer Kleinkinderschaukel, einer Hängematte und zwei Sandspieltischen. Hieran schließen sich Spielgeräte für Kinder der Altersgruppe von sechs bis 15 Jahren an. Für sie gibt es ein Schwinggerät, einen großen Kletterturm mit Rutsche und ein Karussell.

Ergänzt wird der gesamte Spielbereich durch eine Doppelschaukel. Der gesamte Spielbereich ist mit Betonsitzblöcken umgrenzt, auf denen teilweise Bänke montiert sind.

Das Seniorenspielgerät ist in Absprache mit den Physiotherapeuten der Seniorenwohnanlage ausgesucht worden. Mit Hilfe dieses Gerätes soll die Beweglichkeit des Körpers speziell für ältere Leute geschult und möglichst lange erhalten werden.

Bereits bei der Vorstellung des ersten Bauabschnitts wurden die Spielgeräte von Kindern aus einem nahe gelegenen Kindergarten und einigen Bewohnern der Senioreneinrichtung in Beschlag genommen. Oberbürgermeister Bernd Tischler hat den Spielbereich für Senioren selbst getestet und festgestellt, dass es gar nicht so einfach ist, das Gleichgewicht zu halten.

(14.12.2009)



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