ZOB-Tunnel wird gesprengt
Abbrucharbeiten beginnen am 20. Januar
Der alte Tunnel unter dem Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) wird gesprengt. Doch spektakuläre Bilder sind nicht zu erwarten. Mit zahlreichen kleinen Sprengungen soll der Stahlbeton aufgebrochen werden. Eine so genannte Betonbeißzange besorgt dann den Rest des Abbruchs. Baudezernent Bernd Tischler und der Sachverständige für Abbruchsprengungen Walter Werner erläuterten jetzt das Vorgehen.
Rund sechs Monate wird es dauern bis der rund 80 Meter lange Tunnel mit seinen ein Meter dicken Wänden beseitigt ist. In zwei Abschnitten wird das Bauwerk, dass ursprünglich mal als Zugang zu einem geplanten S-Bahnhof vorgesehen war, abgerissen. Rund drei Monate werden Arbeiten im ersten Teil, dem 8,5 Meter breiten Tunnel unter der Horster Straße, dauern. Der Verkehr wird in dieser Zeit über das Gelände des ZOB umgeleitet. Die Horster Straße wird an dieser Stelle ab dem 20. Januar 2009 gesperrt. Der zweite Tunnelabschnitt ist 15 Meter breit und führt unter dem ZOB entlang. Hier erfolgt der Abbruch, nachdem die Horster Straße wieder für den Autoverkehr hergerichtet wurde.
Für die rund 1.200 Kubikmeter Beton rechnet Walter Werner mit rund 20 Sprengungen. Dabei wird jeweils eine Fläche von rund 20 bis 30 Quadratmetern aufgebrochen. Besonders zeitaufwändig sind die Vorbereitungen. Die Bohrlöcher werden mit 250 Gramm Sprengstoff gefüllt. Vor der Sprengung werden die jeweiligen Flächen mit Spezialmatten abgedeckt. Somit wird verhindert, dass Betonbrocken umherfliegen und Schaden anrichten können, erklärt Werner. "Die Sprengungen erfolgen, ohne dass die umliegenden Häuser geräumt werden müssen", sagt der Sachverständige. Lediglich der Verkehr werde für einige Minuten angehalten. Auch die Erschütterungen und der Lärm halten sich durch dieses Verfahren im Rahmen der zulässigen Grenzwerte. "Das Verfahren ist sicher und hat sich seit Jahrzehnten bewährt", sagt der frühere Abbruchunternehmer.
Auch alternative Abbruchmethoden wurden geprüft. Doch das Zersägen des Beton erwies sich als zu teuer. Günstiger wäre der Einsatz eines so genannten Felsmeisels. Doch die dabei entstehenden Belastungen durch Lärm und Erschütterungen sind den Anwohnern nicht zuzumuten. Auch die Idee der Verfüllung des Tunnels mit Spezialbeton wurde verworfen. Der Baukörper des Tunnels ist so dicht unter der Oberfläche, dass dieser nach der Neugestaltung des ZOB in die Oberfläche ragen würde. Außerdem wären keine Tiefbauarbeiten mehr an dieser Stelle möglich, so dass Leitungen nur mit großem Aufwand zu verlegen wären.
Bernd Tischler erklärte, dass der Abriss und die anschließende Verfüllung des Tunnelgrabens 400.000 Euro kosten werde. "Diese Kosten sind in der Gesamtkalkulation des ZOB-Umbaus von fünf Millionen Euro berücksichtigt", sagt der Baudezernent.
Rund sechs Monate wird es dauern bis der rund 80 Meter lange Tunnel mit seinen ein Meter dicken Wänden beseitigt ist. In zwei Abschnitten wird das Bauwerk, dass ursprünglich mal als Zugang zu einem geplanten S-Bahnhof vorgesehen war, abgerissen. Rund drei Monate werden Arbeiten im ersten Teil, dem 8,5 Meter breiten Tunnel unter der Horster Straße, dauern. Der Verkehr wird in dieser Zeit über das Gelände des ZOB umgeleitet. Die Horster Straße wird an dieser Stelle ab dem 20. Januar 2009 gesperrt. Der zweite Tunnelabschnitt ist 15 Meter breit und führt unter dem ZOB entlang. Hier erfolgt der Abbruch, nachdem die Horster Straße wieder für den Autoverkehr hergerichtet wurde.
Für die rund 1.200 Kubikmeter Beton rechnet Walter Werner mit rund 20 Sprengungen. Dabei wird jeweils eine Fläche von rund 20 bis 30 Quadratmetern aufgebrochen. Besonders zeitaufwändig sind die Vorbereitungen. Die Bohrlöcher werden mit 250 Gramm Sprengstoff gefüllt. Vor der Sprengung werden die jeweiligen Flächen mit Spezialmatten abgedeckt. Somit wird verhindert, dass Betonbrocken umherfliegen und Schaden anrichten können, erklärt Werner. "Die Sprengungen erfolgen, ohne dass die umliegenden Häuser geräumt werden müssen", sagt der Sachverständige. Lediglich der Verkehr werde für einige Minuten angehalten. Auch die Erschütterungen und der Lärm halten sich durch dieses Verfahren im Rahmen der zulässigen Grenzwerte. "Das Verfahren ist sicher und hat sich seit Jahrzehnten bewährt", sagt der frühere Abbruchunternehmer.
Auch alternative Abbruchmethoden wurden geprüft. Doch das Zersägen des Beton erwies sich als zu teuer. Günstiger wäre der Einsatz eines so genannten Felsmeisels. Doch die dabei entstehenden Belastungen durch Lärm und Erschütterungen sind den Anwohnern nicht zuzumuten. Auch die Idee der Verfüllung des Tunnels mit Spezialbeton wurde verworfen. Der Baukörper des Tunnels ist so dicht unter der Oberfläche, dass dieser nach der Neugestaltung des ZOB in die Oberfläche ragen würde. Außerdem wären keine Tiefbauarbeiten mehr an dieser Stelle möglich, so dass Leitungen nur mit großem Aufwand zu verlegen wären.
Bernd Tischler erklärte, dass der Abriss und die anschließende Verfüllung des Tunnelgrabens 400.000 Euro kosten werde. "Diese Kosten sind in der Gesamtkalkulation des ZOB-Umbaus von fünf Millionen Euro berücksichtigt", sagt der Baudezernent.
(18.12.2008)

