Kreuzungsausbau und Anbindung der Kaufland-Bauten im Zeitplan beendet

Stadt hat für Verbesserung der Verkehrssituation 1,35 Mio. Euro investiert
Gruppe mit Oberbürgermeister
Rund 1,35 Millionen Euro kostete der Umbau der Friedrich-Ebert-Straße, die nun wieder für den Verkehr freigegeben wurde.

Rechtzeitig vor der Eröffnung von Kaufland hat das städtische Tiefbauamt den Ausbau der Kreuzung Friedrich-Ebert- und Paßstraße sowie die Verbesserung der Verkehrsanbindung abgeschlossen. Lob kam dafür von Oberbürgermeister Bernd Tischler, der den neu erstellten Bereich vorgestellt hat.

Im (Zeit)Plan sind dabei nicht nur die Arbeiten, sondern auch die Kosten geblieben. Die Stadt hat bei einer 85-prozentigen Förderung des Landes 1,35 Millionen Euro für die Bauarbeiten investiert.

"Dies war eine der größten Straßenbaumaßnahmen in Bottrop der letzten Jahre", sagte der Oberbürgermeister.
Die zwischen Juli und November abgewickelten Bauarbeiten waren notwendig, weil vor allem die Kreuzung zur Paßstraße künftig ein wesentlich höheres Verkehrsaufkommen bewältigen muss. Schließlich läuft über diesen Knotenpunkt, neben dem Zielverkehr zu diesem Teil der Innenstadt, die komplette Anbindung der neuen Tiefgarage unter dem Berliner Platz. Dafür wurde die östliche Fahrbahn der Friedrich-Ebert-Straße dreispurig ausgebaut, die Fahrspuren auf der Paßstraße vermehrt und sämtliche Abbiegespuren verlängert.

Von besonderer Bedeutung für Oberbürgermeister Bernd Tischler ist zudem die Minderung des Verkehrslärms durch den Einbau von lärmoptimierten Asphalt zwischen der Scharnhölzstraße und der Straße Ehrenplatz sowie die Erleichterungen für den Fahrradverkehr durch die Einrichtung beidseitiger Fahrradwege entlang der Friedrich-Ebert-Straße.

Außerdem wurden die Gehwege und Bushaltestellen behindertengerecht neu gestaltet und der Überweg für Fußgänger und Radfahrer sowie die Bushaltestelle auf der westlichen Seite der Friedrich-Ebert-Straße in die Höhe der Realschulen verlegt, um den Schulweg sicherer zu machen. Zum Ausbauprogramm gehörten noch die Neuanlage zweier Reisebushaltestellen in Höhe des Hotels und die Erneuerung und energetische Optimierung der Straßenbeleuchtung.

Der Kritik von Anwohnern, die Fahrbahnmarkierungen würden zu laute Abrollgeräusche der Fahrzeuge verursachen, wurde entsprochen. Zum Teil wurde der Asphalt abgefräst und in den Vertiefungen neue Markierungen eingefügt. An anderen Stellen wurde die drei Millimeter hohe Markierung abgeschliffen, so dass die darüber rollenden Reifen deutlich geringere Geräusche verursachen.

(12.11.2009)