Flächen für die Wirtschaft
Entwicklungsziele
- Die erfolgreiche Strategie der Nutzung von aufgegebenen gewerblichen Altflächen soll beibehalten werden.
- Der Strukturwandel muss weiter fortgesetzt und abgesichert werden. Ein vielfältiger Branchenmix einschließlich eines starken Dienstleistungssektors ist das Ziel der wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt.
- Die räumliche Trennung von Wohnen und Arbeiten soll abgebaut werden. Damit werden lange Anfahrtswege mit den damit verbundenen Verkehrsproblemen vermieden.
Flächenbedarf
Bis 2015 werden insgesamt 100 Hektar gewerblicher Baufläche benötigt, um den Flächenbedarf der heimischen Wirtschaft zu decken und den Strukturwandel in Bottrop vor dem Hintergrund der Arbeitsmarktsituation langfristig absichern zu können. Der zur Zeit gültige Flächennutzungsplan weist noch ein Potential nichtgenutzter Gewerbeflächen von rund 25 Hektar aus. Dabei handelt es um den Gewerbepark Welheimer Mark, um Teilflächen des ehemaligen Hüls-Geländes und des ehemaligen Schwellenwerkes sowie um Teilflächen der Gewerbegebiete in Grafenwald und Kirchhellen. Somit werden 75 Hektar freie Gewerbeflächen benötigt.
Flächendarstellungen
Die notwendigen Gewerbeflächen können zu großen Teilen (ca. 30 Hektar) durch die Aufbereitung von nicht mehr genutzten Bergbauflächen an den Standorten der Schachtanlage Haniel und der Kokerei Prosper geschaffen werden. Darüber hinaus ist es notwendig neue Flächen für eine standortgebundene gewerbliche Entwicklung auszuweisen.
Die wichtigsten Neuausweisungen:
(1) südlich des Flugplatzes Schwarze Heide - Schwerpunkt flugplatzbezogene Nutzungen (23,8 ha),
(2) westlich des Filmparks - Schwerpunkt filmorientierte gewerbliche Nutzungen (12,2 ha) und
(3) östlich der neuen A 52 - Kraneburger Feld - Schwerpunkt hochwertige gewerbliche Nutzungen (10,1 ha).

