Lehmkuhle/Ebel ein Ortsteil im Umbruch

Der Stadterneuerungsprozeß im Bottroper Süden geht jetzt in die Realisierungsphase.

Im Dezember 2002 hat das Stadtteilbüro in Ebel eröffnet. Hier kümmert sich Thomas Schwarzer als zuständiger Mitarbeiter um die Belange der Bewohner. Das Büro in der Hafenstraße 76 a ist Montags von 10 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr geöffnet und kann telefonisch unter der Nummer 763889 erreicht werden.

Ab Juli 2003 stehen finanzielle Mittel zur Förderung von Fassadengestaltungen und Hofbegrünungen bereit. Gefördert werden Maßnahmen Privater mit bis zu 30 Euro je qm umgestalteter Fläche, maximal mit 50 % der förderfähigen Kosten . Infos hierzu erhält man im Stadtteilbüro oder im Rathaus unter Tel.: 02041/ 703388 oder 703375.

Der Umbau des Piekenbrocksbach durch die Emschergenossenschaft wird im Herbst mit Bepflanzungsmaßnahmen abgeschlossen. Die ehemals offene Kloake ist in ein unterirdisches Rohr verlegt, an der Oberfläche fließt jetzt ein kleines Gewässer, dass aus Regenwasser und Grundwasser gespeist wird. Gewässerbegleitend kann man künftig auf den als Rad-/Gehwegen ausgebauten Wirtschaftswegen das umliegende Gewerbegebiet im Grünen durchqueren und so von Ebel zum Tetraeder in den Regionalen Grünzug C gelangen.

Ebenfalls im Herbst erfolgt die ökologische und kindgerechte Umgestaltung des Schulhofs der Grundschule Ebel. Nachdem die Bezirksvertretung Bottrop-Süd im März zugestimmt hat, soll nach Plänen des Dortmunder Büros Kaiser das Dachwasser der Schule bei Regen abgekoppelt und versickert werden. Doch vorher kann es in Zisternen gesammelt und mittels Pumpen von den Grundschülern an die Oberfläche befördert werden. Hinzu kommen ein Klassenzimmer im Freien und neue Angebote für Spiel und Bewegung.