Ökoprofit: Unternehmen ziehen Zwischenbilanz
Seit Ende letzten Jahres läuft die dritte Staffel des Öko-Profit-Projektes, an der 14 Bottroper Unternehmen teilnehmen. Jetzt haben die Beteiligten eine erste Zwischenbilanz gezogen mit durchweg positiven Ergebnissen. In den Räumen der Betrem Emscherbrennstoffe GmbH wurden die laufenden Projekte vorgestellt.
Ökoprofit bedeutet, die Betriebskosten nachhaltig zu senken und obendrein noch etwas für die Umwelt zu tun. Das Ganze geschieht in einem Beratungsprozess, das die Beratungsfirma B.A.U.M. Consult begleitet. Dabei ist der Ansatz: "Keiner ist so schlau, wie alle!". Soll heißen, durch aktive Einbindung der Beteiligten sowie einen unternehmensübergreifenden Erfahrungsaustausch werden Ideen entwickelt, Betriebskosten nachhaltig zu reduzieren und Umwelt- und Ressourcenschutz zu betreiben.
Die Palette reicht von der Abfalltrennung und Abfallvermeidung über den Einsatz von Energie und die Nutzung von Abwärme bis hin zur sinnvollen Verwendung von Wasser. "Eine Stärke von Ökoprofit", so Projektleiter Dr. Stefan Große-Allermann, "ist der Umstand, dass wir den Mitarbeiter mit ins Boot nehmen." Man entscheide dabei nicht über die Köpfe der Beteiligten hinweg, sondern setze auf Mitentwicklung und Mitgestaltung.
Bereits zu dieser Phase des Projekts können konkrete Erfolge vermeldet werden. So will die "pelikan kunststoff-fenster" GmbH durch eine Optimierung des Zuschnittes der Fensterprofile ca. 15.000 Euro pro Jahr einsparen. Die A. Lindemann GmbH investiert fast 60.000 Euro in eine Fotovoltaikanlage und wird damit zukünftig ca. 10.000 Kilowattstunden pro Jahr vollkommen klimaneutral erzeugen. Abwärme ist ein Thema bei der Mengede GmbH & Co. KG. Hier sollen durch eine Optimierung der Abwärmenutzung zukünftig mehrere Zehntausend Euro pro Jahr an Energiekosten eingespart werden. Bei den beiden beteiligten Schulen ist neben der Einbindung des Themas in die pädagogische Arbeit die Versickerung von Regenwasser ein Ziel.
Aber auch kleinere Maßnahmen werden in den Betrieben umgesetzt und tragen zum Gesamterfolg bei. So spart zum Bespiel die Nutzfahrzeugwerkstatt zukünftig durch Einsatz von Bewegungsmeldern und Reduzierung der Beleuchtung jedes Jahr fast 1.500 Euro
An dem vom NRW-Umweltministerium geförderten Beratungsangebot haben landesweit seit 2001 bereits mehr als 600 Betriebe teilgenommen. In dieser Staffel nehmen folgende Bottroper Betriebe und Einrichtungen teil: A. Lindemann GmbH, Betrem Emscherbrennstoffe GmbH, Bottroper Werkstätten gGmbH, Burger King, Caritasverband für die Stadt Bottrop e.V., Dr. Wolf, Beckelmann und Partner GmbH, Mengede GmbH & Co. KG, Pelikan kunststoff-fenster GmbH, Polizeisportverein Bottrop e.V., Revierpark Vonderort GmbH, Schraven GmbH, Stadt Bottrop - Zentrale Gebäudewirtschaft, Städtischer Sport- und Bäderbetrieb, VMP Vertrieb Medizin Produkte GmbH.
Die Palette reicht von der Abfalltrennung und Abfallvermeidung über den Einsatz von Energie und die Nutzung von Abwärme bis hin zur sinnvollen Verwendung von Wasser. "Eine Stärke von Ökoprofit", so Projektleiter Dr. Stefan Große-Allermann, "ist der Umstand, dass wir den Mitarbeiter mit ins Boot nehmen." Man entscheide dabei nicht über die Köpfe der Beteiligten hinweg, sondern setze auf Mitentwicklung und Mitgestaltung.
Bereits zu dieser Phase des Projekts können konkrete Erfolge vermeldet werden. So will die "pelikan kunststoff-fenster" GmbH durch eine Optimierung des Zuschnittes der Fensterprofile ca. 15.000 Euro pro Jahr einsparen. Die A. Lindemann GmbH investiert fast 60.000 Euro in eine Fotovoltaikanlage und wird damit zukünftig ca. 10.000 Kilowattstunden pro Jahr vollkommen klimaneutral erzeugen. Abwärme ist ein Thema bei der Mengede GmbH & Co. KG. Hier sollen durch eine Optimierung der Abwärmenutzung zukünftig mehrere Zehntausend Euro pro Jahr an Energiekosten eingespart werden. Bei den beiden beteiligten Schulen ist neben der Einbindung des Themas in die pädagogische Arbeit die Versickerung von Regenwasser ein Ziel.
Aber auch kleinere Maßnahmen werden in den Betrieben umgesetzt und tragen zum Gesamterfolg bei. So spart zum Bespiel die Nutzfahrzeugwerkstatt zukünftig durch Einsatz von Bewegungsmeldern und Reduzierung der Beleuchtung jedes Jahr fast 1.500 Euro
An dem vom NRW-Umweltministerium geförderten Beratungsangebot haben landesweit seit 2001 bereits mehr als 600 Betriebe teilgenommen. In dieser Staffel nehmen folgende Bottroper Betriebe und Einrichtungen teil: A. Lindemann GmbH, Betrem Emscherbrennstoffe GmbH, Bottroper Werkstätten gGmbH, Burger King, Caritasverband für die Stadt Bottrop e.V., Dr. Wolf, Beckelmann und Partner GmbH, Mengede GmbH & Co. KG, Pelikan kunststoff-fenster GmbH, Polizeisportverein Bottrop e.V., Revierpark Vonderort GmbH, Schraven GmbH, Stadt Bottrop - Zentrale Gebäudewirtschaft, Städtischer Sport- und Bäderbetrieb, VMP Vertrieb Medizin Produkte GmbH.
(14.08.2008)


