Fahrradstation als Sonnenkraftwerk



Großbildansicht ELE-Vertriebschef Guido Boss (v.l.), Bernd Tischler und Willi Loeven von der Stadtverwaltung Bottrop freuen sich über die Solaranlage am Hauptbahnhof.

Bottrop ist um eine Photovoltaikanlage reicher. Auf der Fahrradstation am Hauptbahnhof glänzen die Solarmodule in der Sonne. Mit 1.000 Watt Spitzenleistung liefern sie pro Jahr über 800 Kilowattstunden Strom.

Die neue Anlage wurde von den Kunden des Umwelttarifs
ELE ökoPlus finanziert. Für einen Aufpreis von einem Cent je Kilowattstunde zur Preisbasis des ELE stromPlus wird mit dem ELE ökoPlus Energie geliefert, die zu 100 Prozent aus den erneuerbaren Quellen Sonne, Wind und Grubengas stammt. Der ELE Öko-Strom wirdin regenerativen Anlagen in Gelsenkirchen, Bottrop und Gladbeck erzeugt. Dazu gehören elf Photovoltaik-, zwei Windenergie- und zwei Grubengasanlagen. Jährlich werden in diesen Anlagen etwa 45 Millionen Kilowattstunden Energie erzeugt.

"Über jede neue Photovolaikanlage auf Bottroper Dächern freue ich mich sehr, weil damit ein aktiver und sichtbarer Beitrag zum Klimaschutz in unserer Stadt geleistet wird", sagt Bernd Tischler, Technischer Beigeordneter der Stadt Bottrop. "Ich hoffe, dass dieser Anlage noch weitere folgen werden. Ich bin zuversichtlich bin, dass die Gespräche mit der ELE zu positiven Ergebnisse führen werden."

(15.08.2008)