Emscherabwasser fließt künftig unterirdisch
Die Emscher-Renaturierung erreicht Bottrop. Auf Höhe der Auffahrt zur Autobahn A 42 haben Oberbürgermeister Bernd Tischler und Dr. Jochen Stemplewski, Vorstandsvorsitzender der Emschergenossenschaft, die Arbeiten für ein 3,4 Kilometer langes Teilstück offiziell eingeleitet.
Dr. Jochen Stemplewski (links) und Oberbürgermeister Bernd Tischler freuen sich mit den beteiligen Bauunternehmern über den Beginn der Arbeiten.
Für Oberbürgermeister Bernd Tischler ist dies der sichtbare Wandel einer Region von einer Industrielandschaft zu einer Freizeitlandschaft. Zur Bedeutung des nun begonnen Teilstücks sagte Dr. Stemplewski, dass dies die Hauptschlagader des insgesamt 51 Kilometer langen Abwassersystems sei.
Die Emscher diente lange Zeit als offener Abwasserkanal. Bis 2020 wird das Abwasser zwischen Dortmund und Dinslaken durch einen unterirdischen Kanal fließen. Gleichzeitig werden die Emscher und zahlreiche Nebenzuflüsse renaturiert. "Der neue Abwasserkanal wird das Schmutzwasser so abführen, wie es sich für eine moderne wasserwirtschaftliche Infrastruktur gehört: für die Bürger unsichtbar und geruchslos", sagt Dr. Jochen Stemplewski.
Für den Bottroper Oberbürgermeister Bernd Tischler ist dies der Start für eine bedeutsame Unternehmung: "Der Himmel über dem Ruhrgebiet ist inzwischen wieder blau, viele ehemalige Industriebereiche renaturiert - wovon man sich auch in Bottrop überzeugen kann. Nun wird eine weitere Hinterlassenschaft des industriellen Wandels mit seinen Geruchsbelästigungen beseitigt und die Emscher den Menschen in der Region im Ergebnis als natürlicher Fluss wieder zurück gegeben. Eine tolle Entwicklung auch für unsere Stadt."
Der erste Bauabschnitt in Bottrop erstreckt sich vom Pumpwerk Lehmkuhle im Westen bis zur Kläranlage Bottrop im Osten. Der Kanal wird im Abstand von zirka 600 Metern bis 1000 Metern mit Schachtbauwerken versehen. Unterirdisch werden die Schächte mit dem Kanal verbunden.
Insgesamt werden elf Schachtbauwerke mit Durchmessern von maximal 23 Metern und Tiefen von maximal 32 Metern errichtet. Die Bauarbeiten umfassen im Wesentlichen den Erdaushub inklusive Bodenentsorgung, die Beton- und Stahlbetonarbeiten bezüglich des Ausbaus der Schachtbauwerke und die technische Ausrüstung der Schachtbauwerke. Insgesamt investiert die Emschergenossenschaft 4,5 Milliarden Euro in den Umbau. Die Arbeiten für das jetzt begonnene Teilstück kosten 56 Millionen Euro.
Die Emscher diente lange Zeit als offener Abwasserkanal. Bis 2020 wird das Abwasser zwischen Dortmund und Dinslaken durch einen unterirdischen Kanal fließen. Gleichzeitig werden die Emscher und zahlreiche Nebenzuflüsse renaturiert. "Der neue Abwasserkanal wird das Schmutzwasser so abführen, wie es sich für eine moderne wasserwirtschaftliche Infrastruktur gehört: für die Bürger unsichtbar und geruchslos", sagt Dr. Jochen Stemplewski.
Für den Bottroper Oberbürgermeister Bernd Tischler ist dies der Start für eine bedeutsame Unternehmung: "Der Himmel über dem Ruhrgebiet ist inzwischen wieder blau, viele ehemalige Industriebereiche renaturiert - wovon man sich auch in Bottrop überzeugen kann. Nun wird eine weitere Hinterlassenschaft des industriellen Wandels mit seinen Geruchsbelästigungen beseitigt und die Emscher den Menschen in der Region im Ergebnis als natürlicher Fluss wieder zurück gegeben. Eine tolle Entwicklung auch für unsere Stadt."
Der erste Bauabschnitt in Bottrop erstreckt sich vom Pumpwerk Lehmkuhle im Westen bis zur Kläranlage Bottrop im Osten. Der Kanal wird im Abstand von zirka 600 Metern bis 1000 Metern mit Schachtbauwerken versehen. Unterirdisch werden die Schächte mit dem Kanal verbunden.
Insgesamt werden elf Schachtbauwerke mit Durchmessern von maximal 23 Metern und Tiefen von maximal 32 Metern errichtet. Die Bauarbeiten umfassen im Wesentlichen den Erdaushub inklusive Bodenentsorgung, die Beton- und Stahlbetonarbeiten bezüglich des Ausbaus der Schachtbauwerke und die technische Ausrüstung der Schachtbauwerke. Insgesamt investiert die Emschergenossenschaft 4,5 Milliarden Euro in den Umbau. Die Arbeiten für das jetzt begonnene Teilstück kosten 56 Millionen Euro.
(17.10.2011)
Weitere Infos im WWW:
-
www.abwasserkanal-emscher.de
Mehr Infos zum Emscherumbau

