Wasserstoff-Projekt Emscher-Kläranlage

Grafik: Emschergenossenschaft
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Kurzbeschreibung

Stadtplan
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Erstmalig soll die großtechnische Umsetzung einer Aufbereitungsanlage von Faulgas zu gasförmigem Wasserstoff (GH2) verfolgt werden. Dabei werden wichtige Erkenntnisse für zukünftige Einsatzzwecke erwartet. Damit soll die Entwicklung der Wasserstoff- Infrastruktur vorangetrieben und die Markteinführung beschleunigt werden. Standort der vorgesehenen Pilotanlage ist die Kläranlage Bottrop der Emschergenossenschaft. In der Pilotanlange wird dem Faulgas nach einer Vorreinigung Kohlendioxid entzogen, dadurch wird der Methangehalt stark erhöht. Dieses aufbereitete Gas hat dann die Qualität von Erdgas und kann als Treibstoff für Erdgasfahrzeuge verwendet werden. In einem zweiten Aufbereitungsschritt werden weitere Verunreinigungen abgetrennt und das Erdgas zu hochreinem Wasserstoff umgesetzt. Der erzeugte Wasserstoff soll über eine separate Wasserstoffleitung zur Grundschule/Sonderschule Welheimer Mark geleitet werden. Die Schulen werden dort über ein Wasserstoff-Blockheizkraftwerk mit Wärme versorgt. Der erzeugte Strom wird in das ELE-Netz eingespeist. Zur mobilen Nutzung des erzeugten Wasserstoffes ist für die Emschergenossenschaft langfristig die Errichtung von Wasserstofftankstellen denkbar. Im Pilotprojekt nun wird ein Teil des Erdgases, welches im ersten Schritt der Aufbereitung des Faulgases entsteht, für eine Erdgastankstelle genutzt, die dem Fuhrpark der Emschergenossenschaft ab Mitte 2007 zur Verfügung stehen soll.

Im Herbst 2008 soll die gesamte Anlage fertiggestellt und in Betrieb genommen werden.
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Potenzial

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Projektziel ist die Verknüpfung des Strukturwandels im Ruhrgebiet von den traditionellen Kompetenzen in der Energiewirtschaft zu neuen zukunftsweisenden Technologien.
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Planungsrecht

Der Bereich der Kläranlage ist im Flächennutzungsplan als Fläche für die Abwasserbeseitigung dargestellt.
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Eigentum

Die Flächen befinden sich im Eigentum der Emschergenossenschaft und der Stadt Bottrop.

Rahmenbedingungen

Die Emschergenossenschaft hat das Projekt in Zusammenarbeit mit externen Beratungs- und Ingenieurbüros konzipiert.

Akteure

Emschergenossenschaft, BTE - Beratungsteam Energie und Verfahrenstechnik, Stadt Bottrop