Nach Kälteperiode: Frostschäden an Gehwegen

Nach der längeren Kaltwetterperiode der letzten Wochen zeigen sich jetzt an vielen Gehwegen im Stadtgebiet Frostschäden. Ältere Gehwege haben vielfach noch keinen frostsicheren Aufbau, wird von der Stadtverwaltung erklärt. Wenn der Frost dann bis in den gewachsenen Boden eindringt, heben sich die Gehwegplatten und es kommt zu gefährlichen Stolperkanten.

"Gerade jetzt, wenn die Oberflächen tauen und der tiefere Boden noch gefroren ist, sind die Gehwege besonders empfindlich. Das Schmelzwasser staut sich im Boden und kann nicht versickern. Wenn dann noch Autos über die Flächen fahren, sind Schäden unvermeidbar", erläutert Klaus Benscheidt, Abteilungsleiter im zuständigen Tiefbauamt der Stadt.

Die Mitarbeiter des Tiefbauamtes beseitigen in diesen Tagen die akuten Gefahrenstellen. Zusätzlich wurde eine Firma beauftragt. Zum Teil können die Platten wieder sicher verlegt werden, zum Teil müssen sie aber auch vorübergehend durch Schotter ersetzt werden. Die endgültige Schadensbeseitigung erfolgt dann im beginnenden Frühling.

Seit vielen Jahren ist es Standard, Gehwege frostsicher auszubauen. Noch sind aber bei weitem nicht alle alten Gehwege erneuert. In den nächsten Jahren müsse daher bei entsprechender Witterung immer wieder mit Frostschäden gerechnet werden, betont Klaus Benscheidt.

Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis für vorübergehende Unannehmlichkeiten.

(18.01.2010)