Hochschule bekommt ein repräsentatives Gesicht
Architekturwettbewerb für HRW-Standort in Bottrop mit zwei Siegern
Der Architektenwettbewerb für die Hochschule Ruhr West (HRW) ist entschieden. Am Freitag wurden in Mülheim die Entwürfe für die Standorte in Bottrop und Mülheim vorgestellt. Für den Standort an der Hans-Sachs-Straße gibt es gleich zwei erste Plätze. Architektenbüros aus Stuttgart und Dresden gingen als Sieger hervor.
Noch am Vormittag hat die Jury unter dem Vorsitz von Prof. Carl Fingerhuth (Zürich/CH) über die Wettbewerbseinreichungen für Bottrop beraten. Dabei erreichten die Entwürfe der Architektenbüros Code Unique Architekten aus Dresden und Auer Weber und Assoziierte aus Stuttgart die gleiche Punktzahl. "Mit den Preisträgern der beiden Wettbewerbe für Bottrop und Mülheim werden jeweils in einem nachgeschalteten Verfahren, die Entwürfe noch einmal konkretisiert damit der unter funktionalen, wirtschaftlichen, energetischen und städtebaulichen Aspekten beste Entwurf zur Ausführung kommt", sagt Markus Vieth, Leiter der Niederlassung Münster des Bau- und Liegenschaftsbetriebes NRW (BLB), der den Wettbewerb aufgelobt hatte.
Zur Bewertung der Entwürfe erläutert der Vorsitzende des Preisgerichtes, Prof. Carl Fingerhuth, die unterschiedlichen Kriterien. "Einige Entwürfe sind gestalterisch sehr hochwertig, andere funktionell und wieder andere zeichnen sich durch ihre Wirtschaftlichkeit aus", so Fingerhuth.
HRW-Präsident Prof. Dr. Eberhard Menzel freut sich über den erfolgreichen Abschluss beider Architektenwettbewerbe. Er bedankt sich für die herausragenden Entwürfe der teilnehmenden Architekten und Planer. "Die Entwürfe zeigen, dass die Hochschule Ruhr West an beiden Standorten ein repräsentatives Gesicht erhalten wird, das den technischen und zukunftsgerichteten Anspruch widerspiegelt und beste Voraussetzungen für Lehre und Forschung schafft. Alle bieten flexible Grundstrukturen mit einem hochwertigen Angebot für Lehre und Forschung inklusiver offener Kommunikationsflächen. Kommunikation und Flexibilität sind wesentliche Aspekte des angestrebten Charakters der neuen Hochschule Ruhr West", so Menzel.
Um den funktionalen und architektonischen Anforderungen an die Hochschulstandorte gerecht zu werden, hatte sich der BLB mit der Hochschule Ruhr West und in Abstimmung mit den Städten Mülheim und Bottrop auf die Durchführung der Architektenwettbewerbe verständigt. Die Wettbewerbe starteten Ende Juni 2010. Anfang September wählte das Preisgericht die besten Konzepte zur vertiefenden Ausarbeitung aus. In der zweiten Phase wurde neben der Architektur und dem Freiraum ein besonderes Augenmerk auf ein nachhaltiges Energiekonzeptes gelegt. Ziel ist es, besonders energiesparende und nachhaltige Hochschulgebäude zu errichten.
Der für den Neubau in Bottrop vorgesehene Standort Hans-Sachs-Straße liegt in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt. Das zur Verfügung stehende Grundstück ist rund 7.700 Quadratmeter groß.
Der neue Gebäudekomplex der HRW soll sich klar identifizierbar, repräsentativ und selbstbewusst in Bottrop darstellen. Als Gebäude an einer der wichtigsten Innenstadttangenten kommt
dem Neubau eine besondere, stadtbild-prägende und imageträchtige Rolle zu. Ziel ist die Formulierung einer eigenständigen und ablesbaren Adresse für die Hochschule.
In den nächsten Schritten werden die Pläne für Bottrop weiter ausgearbeitet. Dazu gehört auch ein genauer Zeitplan. Feststeht bereits, dass die Studenten Anfang 2014 in den Neubau einziehen werden. Zurzeit ist die Fachhochschule im Berufskolleg untergebracht.
Im Dezember werden sämtliche Entwürfe der ersten und zweiten Wettbewerbsphase in einer Ausstellung in Bottrop zu sehen sein. Die Pläne sind vom 1. bis 14. Dezember im Obergeschoss des Hansa-Zentrums, Hansastraße 2, zu sehen.
Noch am Vormittag hat die Jury unter dem Vorsitz von Prof. Carl Fingerhuth (Zürich/CH) über die Wettbewerbseinreichungen für Bottrop beraten. Dabei erreichten die Entwürfe der Architektenbüros Code Unique Architekten aus Dresden und Auer Weber und Assoziierte aus Stuttgart die gleiche Punktzahl. "Mit den Preisträgern der beiden Wettbewerbe für Bottrop und Mülheim werden jeweils in einem nachgeschalteten Verfahren, die Entwürfe noch einmal konkretisiert damit der unter funktionalen, wirtschaftlichen, energetischen und städtebaulichen Aspekten beste Entwurf zur Ausführung kommt", sagt Markus Vieth, Leiter der Niederlassung Münster des Bau- und Liegenschaftsbetriebes NRW (BLB), der den Wettbewerb aufgelobt hatte.
Zur Bewertung der Entwürfe erläutert der Vorsitzende des Preisgerichtes, Prof. Carl Fingerhuth, die unterschiedlichen Kriterien. "Einige Entwürfe sind gestalterisch sehr hochwertig, andere funktionell und wieder andere zeichnen sich durch ihre Wirtschaftlichkeit aus", so Fingerhuth.
HRW-Präsident Prof. Dr. Eberhard Menzel freut sich über den erfolgreichen Abschluss beider Architektenwettbewerbe. Er bedankt sich für die herausragenden Entwürfe der teilnehmenden Architekten und Planer. "Die Entwürfe zeigen, dass die Hochschule Ruhr West an beiden Standorten ein repräsentatives Gesicht erhalten wird, das den technischen und zukunftsgerichteten Anspruch widerspiegelt und beste Voraussetzungen für Lehre und Forschung schafft. Alle bieten flexible Grundstrukturen mit einem hochwertigen Angebot für Lehre und Forschung inklusiver offener Kommunikationsflächen. Kommunikation und Flexibilität sind wesentliche Aspekte des angestrebten Charakters der neuen Hochschule Ruhr West", so Menzel.
Um den funktionalen und architektonischen Anforderungen an die Hochschulstandorte gerecht zu werden, hatte sich der BLB mit der Hochschule Ruhr West und in Abstimmung mit den Städten Mülheim und Bottrop auf die Durchführung der Architektenwettbewerbe verständigt. Die Wettbewerbe starteten Ende Juni 2010. Anfang September wählte das Preisgericht die besten Konzepte zur vertiefenden Ausarbeitung aus. In der zweiten Phase wurde neben der Architektur und dem Freiraum ein besonderes Augenmerk auf ein nachhaltiges Energiekonzeptes gelegt. Ziel ist es, besonders energiesparende und nachhaltige Hochschulgebäude zu errichten.
Der für den Neubau in Bottrop vorgesehene Standort Hans-Sachs-Straße liegt in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt. Das zur Verfügung stehende Grundstück ist rund 7.700 Quadratmeter groß.
Der neue Gebäudekomplex der HRW soll sich klar identifizierbar, repräsentativ und selbstbewusst in Bottrop darstellen. Als Gebäude an einer der wichtigsten Innenstadttangenten kommt
dem Neubau eine besondere, stadtbild-prägende und imageträchtige Rolle zu. Ziel ist die Formulierung einer eigenständigen und ablesbaren Adresse für die Hochschule.
In den nächsten Schritten werden die Pläne für Bottrop weiter ausgearbeitet. Dazu gehört auch ein genauer Zeitplan. Feststeht bereits, dass die Studenten Anfang 2014 in den Neubau einziehen werden. Zurzeit ist die Fachhochschule im Berufskolleg untergebracht.
Im Dezember werden sämtliche Entwürfe der ersten und zweiten Wettbewerbsphase in einer Ausstellung in Bottrop zu sehen sein. Die Pläne sind vom 1. bis 14. Dezember im Obergeschoss des Hansa-Zentrums, Hansastraße 2, zu sehen.
Ebenfalls einen ersten Platz erhielt der Entwurf des Architektenbüros Code Unique Architekten aus Dresden.
(26.11.2010)
Weitere Infos im WWW:
- www.hochschule-ruhr-west.de
-
Bau- und Liegenschaftsbetriebes NRW
Auslober des Wettbewerbs


