Oberbürgermeister will Fachhochschule in Bottrop
Gemeinsame Bewerbung der Städte Bottrop und Mülheim
Bottrop soll Standort für eine Fachhochschule werden. Gemeinsam mit der Stadt Mülheim will sich Bottrop um einen der Fachhochschulstandorte bewerben, die die Landesregierung in den so genannten Kohlerückzugsgebieten einrichten will. Eine entsprechende Vereinbarung haben Mülheims Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld und ihr Bottroper Amtskollege Peter Noetzel getroffen.
"Vor dem Hintergrund der drohenden Schließung des Bergwerkes Prosper-Haniel und dem damit verbundenen Verlust von rund 6.000 Arbeitsplätzen ist die Fachhochschule für die Stadt Bottrop eine viel versprechende Investition in die Zukunft und eine sichtbare Stärkung des Wirtschaftsstandortes", erklären die beiden Oberbürgermeister von Bottrop und Mülheim.
Noetzel erwartet, dass durch die Fachhochschule der Wirtschaftsstandort Bottrop gefestigt wird. Absolventen werden an die Region gebunden und sichern so den ansässigen Unternehmen Fach- und Führungspersonal für die nächsten Jahre. "Darüber hinaus stärkt eine Fachhochschule die Innovationskraft der Unternehmen und setzt Impulse zur weiteren Bewältigung des Strukturwandels im westlichen Ruhrgebiet", erklärt Peter Noetzel. Von der gemeinsamen Initiative profitierten sowohl die Bürger in Mülheim als auch die Bottroper sowie die Unternehmen in der ganzen Region.
Die beiden FH-Standorte in Mülheim und Bottrop werden arbeitsteilig bei den Studiengangsangeboten auf den jeweiligen lokalen und regionalen Stärken der Wirtschaft aufbauen. Die gemeinsame Bewerbung gilt als weiterer Schritt zu einem breiten regionalen Konsens für die angestrebte ingenieurwissenschaftliche Fachhochschulneugründung im westlichen Ruhrgebiet und verdeutlicht eine sinnvolle Arbeitsteilung der Städte im Bezug auf ihre wirtschaftlichen Kompetenzen.
Das Land Nordrhein-Westfalen will drei neue Fachhochschulen für die MINT-Studiengänge schaffen. MINT steht für "Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik". Bei den Studiengängen der geplanten Fachhochschule sollen Theorie und Praxis eng miteinander verzahnt und die Anforderungen der Wirtschaft besonders berücksichtigt werden. Eine starke Unterstützung der Unternehmen ist deshalb eine entscheidende Voraussetzung für die Bewerbung, die am 15. August bei der Landesregierung eingereicht werden muss. Zahlreiche Firmen aus der DEMO-Region (Duisburg, Essen, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen) unterstützen die Bewerbung bereits. Auch zahlreiche Bottroper Unternehmen haben ihre Kooperationsbereitschaft zugesagt.
Oberbürgermeister Peter Noetzel will die lokalen Bedarfe in die Bewerbung einfließen lassen. Er bittet darum weitere Unternehmen, die Fachkräfte suchen und an einer Kooperation mit der FH interessiert sind, Kontakt mit dem Amt für Wirtschaftsförderung und Immobilienmanagement unter der Telefonnummer 02041/ 70 3575 oder E-Mail: wirtschaftsförderung @bottrop.de aufzunehmen.
"Vor dem Hintergrund der drohenden Schließung des Bergwerkes Prosper-Haniel und dem damit verbundenen Verlust von rund 6.000 Arbeitsplätzen ist die Fachhochschule für die Stadt Bottrop eine viel versprechende Investition in die Zukunft und eine sichtbare Stärkung des Wirtschaftsstandortes", erklären die beiden Oberbürgermeister von Bottrop und Mülheim.
Noetzel erwartet, dass durch die Fachhochschule der Wirtschaftsstandort Bottrop gefestigt wird. Absolventen werden an die Region gebunden und sichern so den ansässigen Unternehmen Fach- und Führungspersonal für die nächsten Jahre. "Darüber hinaus stärkt eine Fachhochschule die Innovationskraft der Unternehmen und setzt Impulse zur weiteren Bewältigung des Strukturwandels im westlichen Ruhrgebiet", erklärt Peter Noetzel. Von der gemeinsamen Initiative profitierten sowohl die Bürger in Mülheim als auch die Bottroper sowie die Unternehmen in der ganzen Region.
Die beiden FH-Standorte in Mülheim und Bottrop werden arbeitsteilig bei den Studiengangsangeboten auf den jeweiligen lokalen und regionalen Stärken der Wirtschaft aufbauen. Die gemeinsame Bewerbung gilt als weiterer Schritt zu einem breiten regionalen Konsens für die angestrebte ingenieurwissenschaftliche Fachhochschulneugründung im westlichen Ruhrgebiet und verdeutlicht eine sinnvolle Arbeitsteilung der Städte im Bezug auf ihre wirtschaftlichen Kompetenzen.
Das Land Nordrhein-Westfalen will drei neue Fachhochschulen für die MINT-Studiengänge schaffen. MINT steht für "Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik". Bei den Studiengängen der geplanten Fachhochschule sollen Theorie und Praxis eng miteinander verzahnt und die Anforderungen der Wirtschaft besonders berücksichtigt werden. Eine starke Unterstützung der Unternehmen ist deshalb eine entscheidende Voraussetzung für die Bewerbung, die am 15. August bei der Landesregierung eingereicht werden muss. Zahlreiche Firmen aus der DEMO-Region (Duisburg, Essen, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen) unterstützen die Bewerbung bereits. Auch zahlreiche Bottroper Unternehmen haben ihre Kooperationsbereitschaft zugesagt.
Oberbürgermeister Peter Noetzel will die lokalen Bedarfe in die Bewerbung einfließen lassen. Er bittet darum weitere Unternehmen, die Fachkräfte suchen und an einer Kooperation mit der FH interessiert sind, Kontakt mit dem Amt für Wirtschaftsförderung und Immobilienmanagement unter der Telefonnummer 02041/ 70 3575 oder E-Mail: wirtschaftsförderung @bottrop.de aufzunehmen.
(22.07.2008)

